Babykleidung lagern

(enthält Werbung) Es ist kaum zu glauben, wie schnell Babys und Kleinkinder aus ihrer Kleidung herauswachsen. Ebenfalls unglaublich ist es, wie viel Kleidung man für die kleinen Leute bracht, weil sie sich entweder ständig ansabbern, brechen, oder sich mit Brei beschmieren. Und natürlich muss/will man auch für jedes Wetter gerüstet sein.

Aber was, wenn das Kind aus seinen Bodys, Höschen, Shirts und Kleidchen herausgewachsen ist? Wohin mit all der Kleidung?

Entweder man verkauft alles auf einem Flohmarkt, oder auf Plattformen wie Shpock oder Willhaben, oder man hebt es auf, weil man es entweder einfach nicht übers Herz bringt, sich von den Sachen zu trennen, oder weil man die Kleidung für möglichen weitern Nachwuchs aufheben möchte, oder aber weil man die Kleidung in der Familie weitergeben möchte.

Wenn du dich fürs Aufheben entscheidest, dann stehst du vor dem Problem, dass die Kleidung 1. unglaublich viel Platz braucht und du dich 2. vor Motten fürchten musst, welche die schöne Babykleidung zerfressen.

Ich stand vor ein paar Tagen genau vor der Frage, wie ich die Kleidung nun aufheben könnte. Nach langer Suche nach geeigneten Behältern, bin ich auf Vakuumbeutel gestoßen, welche mit dem Staubsauger vakuumiert werden können. Allerdings las ich immer wieder davon, dass die Luft nach einigen Monaten ausgehen würde. Somit schieden die Beutel für mich aus.

Allerdings hat mich das mit den Vakuumbeuteln auf eine Idee gebracht. Ich habe mir vor Jahren zum vakuumieren von Lebensmitteln dieses Vakuumiergerät (siehe Link) und dazu passende Folienrollen gekauft. Diese Folienrollen kann man auf die gewünschte Länge zuschneiden und schweißen – was ich natürlich gleich gemacht habe. Kleidung rein in den Beutel und ab in den Vakuumierer. Man muss schon einige Male auf „vakuumieren + schweißen“ drücken, bis die Luft raus ist und das Gerät wirklich zu schweißen beginnt. Aber die Zweckentfremdung hat sich ausgezahlt. Aus einem riesigen Stapel von Kleidung wurden 5 kleine Beutelchen, die nun so schwer sind, dass man sie alleine nicht tragen kann.

Zum Schutz vor Sonnenlicht gebe ich die geschweißten Folien in einen Karton mit Deckel und dann ab in den Dachboden, geschützt vor Nässe, Motten und Licht. 🙂

Deckel zu – und ab in den Dachboden

Wenn du dir jetzt Gedanken über die Umwelt machst, was ja auch Sinn macht, dann muss ich dazusagen, dass ich das Gerät schon hatte und nicht nur zum Aufbewahren von Kleidung verwende, sonder auch zum ursprünglichen Zweck. Die Sackerl kann ich, nach dem Aufschneiden wiederverwenden, da ich sie ja etwas weiter unten wieder schweißen kann.

Damit alles schön übersichtlich ist, beschrifte ich die Beutel über der Schweißstelle. 😉

Ach ja, meist ist es so, dass, wenn die Kleidung wieder mal zu klein wird, es auch Zeit für neue Spielsachen ist. Hier kommst du zum österreichischen On-und Offline-Shop für hochwertige, elektronikfreie Kinderspielsachen die du nach Alter sortieren kannst.